Ja, 40 Teilnehmende in parlamentarischer Bestuhlung passen in Raum 3. Das ist genau der Matrixwert dieses Raums, also seine Obergrenze für diese Bestuhlungsart. Bei 152,99 m² bleiben damit 3,8 m² pro Person. Wer zusätzlich eine Kaffee-Insel oder eine Ausstellungsfläche im selben Raum will, zieht besser auf 32 bis 34 Plätze zurück oder schaltet einen zweiten Raum zu.
Der Aufbau im Überblick
| Position | Menge | Fläche |
|---|---|---|
| Eckige Bankettische 0,9 × 1,60 m, drei Arbeitsplätze je Tisch | rund 14 | ca. 20 m² Tischfläche |
| Stuhlfläche und Bewegungsraum an den Plätzen | 40 Plätze | ca. 60 m² |
| Mittelgang und Querwege | — | ca. 25 m² |
| Präsentationszone vor der Projektionsfläche | — | ca. 20 m² |
| Verbleibend | ca. 28 m² |
Die 14 Tische sind eine Rechnung, kein Bestand: 40 Plätze geteilt durch drei Arbeitsplätze je Tisch ergibt 13,3, aufgerundet 14. Wie viele Tische dieser Größe tatsächlich vorhanden sind und welcher Teil davon zum Mietumfang gehört, ist nicht veröffentlicht und gehört in die Anfrage.
So wird gerechnet
Der Flächenkennwert von 3,8 m² pro Person ergibt sich aus 152,99 m² geteilt durch 40. Das ist ein Bruttowert: er enthält Wege, Abstände und die Fläche vor der Leinwand. Über alle drei Räume gerechnet liegt die parlamentarische Bestuhlung bei etwa 3,5 m² pro Person, Raum 3 ist also leicht großzügiger. Die vollständige Gegenüberstellung aller sechs Bestuhlungsarten steht in den Flächenkennzahlen.
Ob die Matrixwerte die Fläche der festen Bühne und die Rettungswege bereits berücksichtigen, ist nicht veröffentlicht. Die Bühnenmaße sind ebenfalls nicht bekannt, deshalb sind sie oben nicht eingerechnet.
Wenn es eng wird
Mehr Teilnehmende, gleicher Raum. Raum 3 trägt in Stuhlreihen 56 Personen, im Bankett 54, im Block 44. Wer über 40 hinaus will und auf Arbeitsflächen verzichten kann, wechselt auf Stuhlreihen.
Mehr Teilnehmende, mehr Raum. Parlamentarisch tragen Raum 2 und Raum 3 zusammen 112 Personen, alle drei Räume 148.
Weniger dicht, gleiche Zahl. In U-Form fasst Raum 3 nur 34 Personen. 40 Teilnehmende in U-Form gehen dort nicht auf; dafür wäre Raum 2 mit 48 U-Form-Plätzen die Wahl.
Pausenfläche separat. Wer Raum 1 als Catering- und Pausenzone zuschaltet, hält Raum 3 durchgehend als Arbeitsfläche frei. Das ist bei Ganztagsformaten meist die ruhigere Lösung.
Was zusätzlich zu klären ist
Belegt vorhanden sind Vollverdunklung, Projektionstechnik, Audiosystem, Lichtanlage, WLAN, Tageslicht und technisches Personal im Haus. Ob und in welchem Umfang Technik zum Mietumfang gehört, ist nicht veröffentlicht.
Wenn im Seminarraum auch verpflegt wird, gehören die Fragen aus der Checkliste zum Caterer-Briefing in dieselbe Anfrage.
Ebenfalls offen und vor der Buchung zu klären: Mindestmietdauer, Auf- und Abbauzeiten und die Frage, ob Rüstzeiten in die Mietzeit fallen. Bei einem Ganztagsseminar entscheidet das darüber, ob der Aufbau am Vorabend möglich ist.
Der Rahmen für Konferenzformate insgesamt steht im Leitfaden zur Firmenveranstaltung; die Raumdaten im Überblick zeigt der Abschnitt Kapazitäten der Hauptseite.
Fazit
40 Teilnehmende parlamentarisch sind in Raum 3 die Vollbelegung, nicht die komfortable Variante. Wer Bewegungsfläche, Catering im Raum oder eine Ausstellung braucht, plant einen zweiten Raum ein. Die Technikfrage und die Rüstzeiten gehören in dieselbe Anfrage wie die Raumwahl.
Weitere durchgerechnete Konstellationen finden Sie in den Raumplänen.
Quellen
- Kapazitätsmatrix und technische Ausstattung Hirschevents, Factsheet MEET Braunschweig, Braunschweig Stadtmarketing GmbH, abgerufen am 25.08.2026
- Raumflächen und Deckenhöhen, events-braunschweig.de, Abschnitt Kapazitäten, abgerufen am 25.08.2026
- Eigene Flächen- und Tischrechnung auf Basis dieser Angaben, Stand 25.08.2026
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